MUSICAL 2019: "NAYA UND DER HAMMER DES THOR"
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Nach höchst erfolgreichen Musicalproduktionen wie "Erik und die Zauberfee", "Oliver Twist" oder "Die Schatzinsel" wagen sich die Musikklassen der Mittelschule Axams heuer an einen ganz besonderen Stoff: "Naya und der Hammer des Thor" - frei nach einer Idee von Bernhard Schmid, getextet und komponiert von Stefanie Witsch, Manuel Witsch und Bernhard Schmid. In den Zeiten, als das Wikingervolk - jene räuberischen Nordmänner, die jahrhundertelang die Küsten Englands und Europas unsicher machen - sich langsam von ihrem alten Glauben an Odin, den Göttervater, an Thor, den Donnergott mit seinem mächtigen Hammer, und die vielen anderen Asen, lauter Götter, die mit guten und weniger guten Charaktereigenschaften ausgestattet und nicht unsterblich sind, trennen und sich dem neuen christlichen Glauben zuwenden, herrscht Mutlosigkeit und Schwäche in Asgard, dem Götterhimmel.
Irgendwo in nordischen Landen indes leben zwei Wikingerstämme, der eine geführt von Dagomar, dem Schrecklichen, der andere von Tjorve, dem Grausamen. Beide Stämme sind sich überhaupt nicht grün. Immer wieder überfallen sie einander, machen sich gegenseitig die zusammengestohlenen Schätze streitig und sich obendrein das Leben schwer. Dagomar hat einen Sohn, Svean, den er über alles liebt. Eines Tages wird Svean von den Männern des Tjorve entführt, um Lösegeld zu erpressen. Gar nicht begeistert von Tjorves Grausamkeit ist dessen Tochter Naya – sie befreit den Jungen und will ihn wieder zu seiner Familie zurückbringen. Allerdings müssen sie sich durch die düsteren Wälder schlagen, die voll von allerlei gefährlichen Wesen, den Trollen, den Dunkelalben, den heimtückischen Waldzwergen oder den Waldhexen sein sollen. Im Wald treffen sie auf Lichtalben, die sie warnen und ihnen einen leuchtend roten Stein geben, den sie reiben sollten, wenn Gefahr drohe. Plötzlich kommt ein dichter Nebel auf und Naya wird von einer Waldhexe in ihr Haus gelockt, ohne dass Svean etwas dagegen tun kann. Er wird von gefräßigen Trollen gefangen genommen. Naya ist nun in der Gewalt des finsteren Loki, des Gottes des Chaos. Er will die Schwäche der Götter ausnutzen und Naya soll für ihn über Bifröst, die Regenbogenbrücke, nach Asgard gehen, den Donnergott Thor betören und seinen Hammer an sich nehmen, damit Loki Ragnarök, die Götterdämmerung, den Weltuntergang, einleiten und selbst zum Allvater aufsteigen kann. Kann sich Svean aus seiner misslichen Lage befreien? Wird Naya zum Werkzeug des Loki und zum Schlüssel zur Vernichtung der Welt? Wird alles so enden? … ein turbulentes Bühnenstück, gewürzt mit 20 Musiknummern, Tanz und Gesang. Das Wesentliche in unserer Arbeit besteht darin, dass die Aufführung und Ausstattung beinahe ausschließlich in den Händen unserer SchülerInnen liegen.
Das Orchester besteht ausnahmslos aus SchülerInnen unserer Schule. Vom Musizieren in einem großen Ensemble profitieren die jungen MusikerInnen enorm: exaktes Spiel, sich in den Gesamtklang einordnen, dynamisches Gestalten des eigenen Parts, verlässliches Einsetzen, die Wirkung des eigenen Instruments kennen lernen, Rhythmus und Tempo halten, Konzentration vom Anfang bis Ende des Stücks – das sind nur einige wichtige Lernziele.
Von den SchülerInnen auf der Bühne wird selbstbewusstes, konzentriertes Auftreten erwartet. Jeder hat eine Rolle auszufüllen – rollenspezifische Eigenheiten (Charaktereigenschaften,…) sind in Sprache, Mimik und Gestik umzusetzen. Artikulation, Sprechtempo, bessere Verständlichkeit der Sprache, Sprechkraft usw. werden trainiert. Neben sauberem Gesang ist auch exaktes Bewegen im Rahmen der einzelnen Tanzchoreographien gefragt. Auf den Punkt gebracht – die SchülerInnen müssen aus sich herausgehen, sehr konzentriert sein, einfach ihr Bestes geben.
Auch das Bühnenbild, verschiedene Requisiten sowie diverse Kostüme werden möglichst von den SchülerInnen im Rahmen des Schwerpunktes "Kreatives Gestalten" selbstständig hergestellt. Insgesamt nehmen 99 Schülerinnen und Schüler an unserem Projekt teil. Davon sind 25 SchülerInnen im Orchester tätig.
Der Rest (74 SchülerInnen) wird auf zwei gleichwertige Theaterensembles aufgeteilt, die jeweils zu gleichen Teilen die Aufführungen auf der Bühne bzw. im Chor bestreiten! In insgesamt zehn Vorstellungen steht jedes Ensemble fünfmal auf der Theater- und fünfmal auf der Chorbühne. Nach zwei Aufführungen, die für die SchülerInnen unserer Schule und die Volksschulen des westlichen Mittelgebirges reserviert sind, bieten wir zweimal interessierten Schulen die Möglichkeit, sich das Stück anzusehen. Die öffentlichen Aufführungen finden an folgenden Terminen im Veranstaltungszentrum Götzens statt: Montag, 20. Mai, Dienstag, 21. Mai, Mittwoch, 22. Mai, Donnerstag, 23. Mai, Freitag, 24. Mai und Samstag, 25. Mai, jeweils um 19.30 Uhr Kartenvorverkauf von 6. bis 10. Mai 2019 von 8:00 bis 12:00 Uhr in der Direktion der NMS Axams (Reservierung per Email möglich) - Restkarten an der Abendkassa
Eintritt: Erwachsene 12 €, (Kinder bis 14 Jahre 7 €)   Wir garantieren beste Spannung und Unterhaltung und würden uns über Ihren Besuch freuen. Bernhard Schmid


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